Persistence of Loss

Die skulpturale Wandarbeit ‚Persistence Of Loss‘ (2009, ca. 350 x 750 cm) besteht aus von hinten schwarz lackierten Glasplattenstreifen in verschiedenen Formaten, die in unregelmäßigen Abständen unterschiedliche Partien der Wände bedecken. Die Segmente sind nicht unmittelbar auf der Wand befestigt, sondern schweben etwa zwei Zentimeter davor.  Durch die fluoreszierend grüne Lackierung ihrer Rückseite löst sich die Mauer hinter ihnen zu einer farbig leuchtenden zweiten Ebene auf, die den Raum entgrenzt und vor der die einzelnen Elemente der Verkleidung zu schweben scheinen. Das Modulare der einzelnen Bestandteile der Plastik weckt nicht nur die Vision von einer stets möglichen räumlichen Erweiterung, sondern transportiert auch eine zeitliche Komponente von Veränderung und Dynamik. Die Reflexionen der ‚gelackten‘ Glasoberflächen zitieren das spezifische ästhetische Vokabular einer urbanen Nachtsituation, die Verschiebung der Dimensionen, die der Passant beim Durchlaufen oder -fahren der nächtlichen Stadt erlebt: die Wandarbeit öffnet sich der Umgebung, nimmt sie auf, gibt sie wieder, verschluckt und verschiebt sie.

Persistence Of Loss 2009 Glas, Lack, Neonlack, Aluminium 270 x 680 x 2,5 cm Installationsansicht Open Space der Art Cologne

Persistence Of Loss 2009 Glas, Lack, Neonlack, Aluminium 270 x 680 x 2,5 cm Installationsansicht Open Space der Art Cologne

Die skulpturale Wandarbeit ‚Persistence Of Loss‘ (2009, ca. 350 x 750 cm) besteht aus von hinten schwarz lackierten Glasplattenstreifen in verschiedenen Formaten, die in unregelmäßigen Abständen unterschiedliche Partien der Wände bedecken. Die Segmente sind nicht unmittelbar auf der Wand befestigt, sondern schweben etwa zwei Zentimeter davor. Durch die fluoreszierend grüne Lackierung ihrer Rückseite löst sich die Mauer hinter ihnen zu einer farbig leuchtenden zweiten Ebene auf, die den Raum entgrenzt und vor der die einzelnen Elemente der Verkleidung zu schweben scheinen. Das Modulare der einzelnen Bestandteile der Plastik weckt nicht nur die Vision von einer stets möglichen räumlichen Erweiterung, sondern transportiert auch eine zeitliche Komponente von Veränderung und Dynamik. Die Reflexionen der ‚gelackten‘ Glasoberflächen zitieren das spezifische ästhetische Vokabular einer urbanen Nachtsituation, die Verschiebung der Dimensionen, die der Passant beim Durchlaufen oder -fahren der nächtlichen Stadt erlebt: die Wandarbeit öffnet sich der Umgebung, nimmt sie auf, gibt sie wieder, verschluckt und verschiebt sie.

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