All Those Tomorrows

Eingang zum Bunker der U-Bahnstation in Harburg und zur Installation All Those Tomorrows

Eingang zum Bunker der U-Bahnstation in Harburg und zur Installation all those tomorrows

all those tomorrows Detail / Schriftzug als Leitsystem durch die Gänge

all those tomorrows Detail / Schriftzug als Leitsystem durch die Gäng

All those tomorrows

all those tomorrows / Schriftarbeit als Leitsystem durch die Bunkergänge zur Isntallation

Installationsansicht all those tomorrows / Ausstellung Harburger Berge im Bunker Harburg Rathhaus

all those tomorrows / Ansicht in der Installation

all those tomorrows / Ansicht in der Installation

Detailansicht all those tomorrows

Detailansicht all those tomorrows

All Those Tomorrows, 2009
Installation im Zivilschutzraum innerhalb der S-Bahn Station “Harburg Rathaus”

Dem Vorschlag des Kunstvereins folgend hat Julia Bünnagel für die Harburger Berge eine Arbeit im und für den Zivilschutzraum Harburg konzipiert. Dieser wurde während des Kalten Krieges als Mehrzweckanlage mit der S-Bahn-Station “Harburg Rathaus” erbaut, um im Ernstfall bis zu fünftausend Menschen zwei Wochen lang Schutz und Überleben zu sichern. Es handelt sich damit um den größten Schutzraum Hamburgs. Die Künstlerin reagiert nun auf die ungewöhnlichen Räume nicht, indem sie der Stimmung des Bunkers folgt, die sich unmittelbar beim Betreten und mit dem Wissen um die Funktion der Räume einstellt. Stattdessen begrüßt sie die Besucher mit dem vieldeutigen, in Goldfolie auf die Wände gebrachten Schriftzug ALL THOSE TOMORROWS und gibt sodann den Blick auf einen besonderen Schatz frei: Goldspiegelnde Kuben, scheinbar als Labyrinth arrangiert, durchbrechen die stumpfen Grau- und Schlammtöne von Wand und Boden und schaffen eine neue Wirklichkeit unter der Erde.