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Third Power

Third Power Kunst am Bau für die Landeshauptstadt München / Quivid

Third Power Kunst am Bau für die Landeshauptstadt München / Quivid   Fotograf: Christoph Mukherjee

 

Third Power Polierter Edelstahl, Aluminium 600 x 580 x 3 cm und 410 x 450 x 3 cm Kunst am Bau für die Landeshauptstadt München / Quivid Fotograf: Christoph Mukherjee

Third Power
Polierter Edelstahl, Aluminium
600 x 580 x 3 cm und 410 x 450 x 3 cm
Kunst am Bau für die Landeshauptstadt München / Quivid
Fotograf: Christoph Mukherjee

 

 

 

Third Power_cube_BünnagelThird Power
Das Vexierspiel durch Parallelperspektive, meist kombiniert mit Hell-Dunkel-Effekten, ist eine beliebte Variante in der Kunst der optischen Täuschung. Ob der so dargestellte Gegenstand nach vorne tritt oder nach hinten weicht, liegt dabei im Auge des Betrachters.

Die Kölner Künstlerin Julia Bünnagel hat diesen optischen Effekt in ihrem Kunstwerk für die Kinderkrippe in der Scheurlinstraße perfektioniert. Für das Treppenhaus entwarf sie eine Wandinstallation, die mit diesem Effekt spielt, und kombinierte ihn darüber hinaus mit der Wirkung des Spiegels. Sie gestaltete eine Vielzahl spiegelnder Edelstahlplatten als so genannte „Necker-Würfel“. Der Schweizer Mineraloge Louis Albert Necker (1786-1861) hatte entdeckt, dass durchsichtige Kristallkanten eine optische Illusion erzeugen und die Formen mit derartigen Kanten multistabil – also nach hinten oder vorne kippend – wahrgenommen werden können.

Julia Bünnagels Wandarbeit „Third Power – Dritte Kraft“ besteht aus einer Vielzahl von Necker-Quadraten. Sie setzen sich zusammen zu verschieden großen Strukturen und schweben hoch über der zweiläufigen Treppe. Dafür schnitt die Künstlerin die Spiegelflächen so zu, dass die schmalen Räume zwischen den Einzelformen wie Perspektivlinien wirken. Die Elemente sind schwebend drei Zentimeter vor der Wand angebracht, so dass sich zusätzlich eine reale, räumliche Wirkung ergibt. Die spiegelnden Quadrate verändern sich mit der Bewegung des Betrachters über die Treppenstufen und eröffnen so eine weitere Dimension der Wahrnehmung. Körper, Flächen und ihre Verortung im Raum werden aufgelöst.

Bis in die Kunst der Gegenwart hinein haftet dem Spiegel eine gewisse Magie an. Er weist über die scheinbare Realität hinaus, macht die Wahrnehmung an sich zum Thema und bezieht den Betrachter ein. So auch bei Julia Bünnagel: Ihre Wandinstallation schafft eine in jedem Augenblick neue Bildwirklichkeit und fordert damit unser Sehen und unsere Erkenntnisfähigkeit heraus.

Roberta De Righi

Third Power Polierter Edelstahl, Aluminium 600 x 580 x 3 cm und 410 x 450 x 3 cm Kunst am Bau für die Landeshauptstadt München / Quivid Fotograf: Christoph Mukherjee

Third Power
Polierter Edelstahl, Aluminium
600 x 580 x 3 cm und 410 x 450 x 3 cm
Kunst am Bau für die Landeshauptstadt München / Quivid
Fotograf: Christoph Mukherjee

 

 

 

 

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SUPER SONIC STRUCTURE

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2013

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Ausstellungsansicht / exhibition view Honigbrot

HYPERIA – the mind is like space –

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exhibition view / Ausstellungsansicht Gesellschaft für Kunst und Gestaltung

Wort.Bild.Raum  Word.Image.Space – go to a place you never have been to –
Fiona Banner  (GB) / Lars Breuer (D) / Julia Bünnagel (D) / Toby Huddlestone (GB) / Franz Mon (D) / Babak Saed (IR) / Anita Stöhr-Weber (D)

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schwarzes Fragment II

schwarzes Fragment II / wood, lack / 2012 / 180 x 112 x 2 cm

 

 

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Valdrada

Valdrada / exhibition view BCC 2012

Valdrada / exhibition view BCC 2012

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The Park is Mine

THE PARK IS MINE gemeinsam mit Patrick Rieve / 2009 / Holz, Lack / 200 x 400 cm
Jakobigarten, Künstlerverein Malkasten, Düsseldorf
Zeitgleiche Publikation des Fanzines THE PARK IS MINE.

Indem der Betrachter den ausgesägten Schriftzugs THE PARK IS MINE liest, stellt er einen gedanklichen Gebietsanspruch. Der Satz ist dem gleichnamigen Film entlehnt, dessen Handlung sich um die Besetzung des Central Parks dreht. Das zur Arbeit entstandene Fanzine, besteht aus zusammengetragenen Bild- und Textbeiträgen zu den Themen: Squatting, Baumbesetzung, Sichtbar – Unsichtbar, Tarnung, Orte und Territorium. Das Fanzine THE PARK IS MINE wurde während der Eröffnung auf einer Picknickdecke präsentiert – der kleinsten Form der Parkbesetzung.CIMG0627 CIMG0641

Fanzine THE PARK IS MINE / A5, 24 Seiten, Auflage 100 Stück / Kopien von Fotos, Collagen, Texten und Zeichnungen

Zu den Themen: Squatting, Besetzung, Baumbesetzung und Baumhäuser, Sichtbar – Unsichtbar,
Territorium, Gebiet, Orte, Tarnung, Leben im Wald/Rückzug in den Wald

Das Fanzine wurde zur Eröffnung auf der kleinsten Form der Raumbesetzung präsentiert, der Picknickdecke.

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CIMG0614

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Walk the Line

Walk the Line / 2008 / Schallplatten, Lack, Plattenspieler, Holz, Lautsprecher, Farbe / ca. 140 x 200 x 37 cm
Installationsansicht Space Quest II in der Ringel Garage / Düsseldorf

Die Soundskulptur ‚Walk the Line‘ verknüpft die Urbanität bei Nacht mit ihrer hörbaren Komponente vorbeiziehender, wiederkehrender, eintöniger Geräusche. Die Arbeit besteht aus drei in Reihe angeordneten schwarzen Türmen: auf dem mittleren, erhöhten Gebäude steht ein Schallplattenspieler, dessen Nadel über eine urbane Landschaft gleitet. Diese ist aus Schallplattenfragmente zu tektonischen Ebenen aufgeschichtet und mit schwarzem Lack überzogen. Über die beiden Boxentürme links und rechts ertönt so eine urbane Soundscape.

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