Archiv für März 2011

each and every moment

Modell Kunst am Bau für ein privates Treppenhaus 2009

each and every moment 2010 Wandinstallation für ein privates Treppenhaus

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Palace of Mind

Palace of Mind 2009-2010 Holz, Farbe, Neonröhren, Kabel Ausstellungsansicht Jetzt und Damals in der Städtischen Galerie Lüdenscheid

Palace of Mind 2009-2010 Holz, Farbe, Neonröhren, Kabel Ausstellungsansicht Jetzt und Damals in der Städtischen Galerie Lüdenscheid

Neonlicht scheint aus den schlichten nach unten geöffneten Holzkästen, die sich in der Installation Palace of Mind zu einem Gebäudekomplex auftürmen. Das Licht dieser in unterschiedlichen Winkeln angeordneten weißen Module reflektiert an seinen Rändern blau durch die im Innern aufgebrachte Farbe. Stromkabel hängen an den Seiten der Kästen zu Boden. Das blau glimmende Licht fällt auf die darunter liegenden Bauelemente und deren Umgebung. Dadurch entstehen Licht- und Schattenräume innerhalb der gebauten Struktur und lassen so vielfach gebrochene Projektionen auf dem archetektonischen System und Umraum entstehen.
Diese Licht- und Schattengeometrie hebt die Zwischenräume in den Vordergrund.
Die Holzkästen grenzen sich trotz ihrer Überlagerungen klar von einander ab. Das Licht dagegen vernetzt sich zu einer neuen räumlichen Struktur und lässt so eine immaterielle Ebene enstehen. So erscheint das weißblaue Leuchten als eine nüchterne Aura, die über die Materialität hinausweist.

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Diamant

Diamant, Entwurf für Quivid den Kunst am Bau Wettbewerb der Landeshauptstadt München 2008 / Kooperationseinrichtung Diamantstrasse

Diamant, Entwurf für Quivid den Kunst am Bau Wettbewerb der Landeshauptstadt München 2008 / Kooperationseinrichtung Diamantstrasse

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Drift

Drift Wandbild

Drift 2010 Wandbild Kunst am Bau Entwurf Kindertagesstätte Bonn Bad Godesberg / Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Drift 2010 Wandbild Kunst am Bau Entwurf Kindertagesstätte Bonn Bad Godesberg / Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Drift 2010 Wandbild Kunst am Bau Entwurf Kindertagesstätte Bonn Bad Godesberg / Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

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Persistence of Loss

Die skulpturale Wandarbeit ‚Persistence Of Loss‘ (2009, ca. 350 x 750 cm) besteht aus von hinten schwarz lackierten Glasplattenstreifen in verschiedenen Formaten, die in unregelmäßigen Abständen unterschiedliche Partien der Wände bedecken. Die Segmente sind nicht unmittelbar auf der Wand befestigt, sondern schweben etwa zwei Zentimeter davor.  Durch die fluoreszierend grüne Lackierung ihrer Rückseite löst sich die Mauer hinter ihnen zu einer farbig leuchtenden zweiten Ebene auf, die den Raum entgrenzt und vor der die einzelnen Elemente der Verkleidung zu schweben scheinen. Das Modulare der einzelnen Bestandteile der Plastik weckt nicht nur die Vision von einer stets möglichen räumlichen Erweiterung, sondern transportiert auch eine zeitliche Komponente von Veränderung und Dynamik. Die Reflexionen der ‚gelackten‘ Glasoberflächen zitieren das spezifische ästhetische Vokabular einer urbanen Nachtsituation, die Verschiebung der Dimensionen, die der Passant beim Durchlaufen oder -fahren der nächtlichen Stadt erlebt: die Wandarbeit öffnet sich der Umgebung, nimmt sie auf, gibt sie wieder, verschluckt und verschiebt sie.

Persistence Of Loss 2009 Glas, Lack, Neonlack, Aluminium 270 x 680 x 2,5 cm Installationsansicht Open Space der Art Cologne

Persistence Of Loss 2009 Glas, Lack, Neonlack, Aluminium 270 x 680 x 2,5 cm Installationsansicht Open Space der Art Cologne

Die skulpturale Wandarbeit ‚Persistence Of Loss‘ (2009, ca. 350 x 750 cm) besteht aus von hinten schwarz lackierten Glasplattenstreifen in verschiedenen Formaten, die in unregelmäßigen Abständen unterschiedliche Partien der Wände bedecken. Die Segmente sind nicht unmittelbar auf der Wand befestigt, sondern schweben etwa zwei Zentimeter davor. Durch die fluoreszierend grüne Lackierung ihrer Rückseite löst sich die Mauer hinter ihnen zu einer farbig leuchtenden zweiten Ebene auf, die den Raum entgrenzt und vor der die einzelnen Elemente der Verkleidung zu schweben scheinen. Das Modulare der einzelnen Bestandteile der Plastik weckt nicht nur die Vision von einer stets möglichen räumlichen Erweiterung, sondern transportiert auch eine zeitliche Komponente von Veränderung und Dynamik. Die Reflexionen der ‚gelackten‘ Glasoberflächen zitieren das spezifische ästhetische Vokabular einer urbanen Nachtsituation, die Verschiebung der Dimensionen, die der Passant beim Durchlaufen oder -fahren der nächtlichen Stadt erlebt: die Wandarbeit öffnet sich der Umgebung, nimmt sie auf, gibt sie wieder, verschluckt und verschiebt sie.

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